Die Heilung in Schatten und Licht

Wohin lenkst du derzeit deine Aufmerksamkeit? Nur auf den Schatten…? Nur auf das Licht?

Das beschäftigt mich in diesen Monaten, und ich teile hier mal meine Reflektionen dazu – ohne dass das wahr sein muss für dich, oder es dein Weg sein muss. Ich persönlich visioniere derzeit ganz stark eine positive lichtvolle beglückende Vision der Neuen Goldenen Erde.

Weiterhin bezeuge ich auch die Schattenthemen, doch ich achte gut darauf, mich nicht hinabziehen zu lassen – das wäre niemandem dienlich. Stattdessen nutze ich mein Wissen, dass allein im Sehen & Bezeugen schon HEILUNG liegt. Und SCHUTZ. Du musst dabei den Mißstand nicht „wegmachen“ (kannst es ja meistens nicht mal!) Einfach das Bezeugen in einer inneren Haltung des Mitgefühls gibt schon Heilimpulse.

Denn auf meinem spirituellen Weg, den ich seit gut 20 Jahren intensiv gehe, habe ich folgendes gelernt: Schatten und Licht – beides will und MUSS gesehen werden, wie im Innen so im Außen – wie im Äußerlichen, so im Innerlichen.

Willst du eine durch und durch menschliche Erfahrung machen als inkarniertes Engelwesen und auf dem spirituellen Weg vorankommen und nicht im „spiritual Bypass“ landen (im Entfleuchen in höhere angenehme Gefilde…. was eine Sackgasse ist anders als der Begriff vorgibt) musst Du Dir die Schattenthemen radikal angeschaut und DURCHFÜHLT haben. Du musst hineingestorben und auferstanden sein. Anders geht es nicht.

Schatten und Licht.

Auch im Dunkeln hast du immer nach dem Licht Ausschau gehalten – wo ist denn die Fackel in der Dunkelheit? – doch wenn du meintest, das erlösende Licht zu sehen, dann war es plötzlich wieder weg. Womöglich hast du auch das gleissende verführerische Licht Luzifers gezeigt bekommen. Bist du dem auf den Leim gegangen? Und dann – wenn du durch all die seelische Not hindurchgegangen bist und dein Herz dadurch geläutert wurde – bist du urplötzlich raus aus dem Tal der Schatten und stehst im goldenwarmen Licht.

Auf dem wahrhaftigen spirituellen Weg bleibt dir diese Schule der Läuterung nicht erspart. Dann kennst du die Dunkelheit und sogar das Sterben, und fürchtest beides nicht mehr. Du hast es gesehen, und kannst im Mitgefühl bleiben, und natürlich: für manches musst du dich nicht mehr zur Verfügung stellen.

Allen, die Gefahr laufen, in den Strudel der Dunkelheit herabgerissen zu werden, empfehle ich, sich gut zu schützen. Du musst auch nicht ALLES im Detail sehen und wissen, wenn es zu verstörend ist und dazu führen würde, dass deine Aufmerksamkeit nur noch auf das Negative geht und du damit den Blick auf das Licht verlierst.

Doch finde ich, sollte jeder zumindest WISSEN, dass es Dunkelheit gibt. Und sich dann mit einem liebenden Herzen aufs Licht ausrichten. Denn darin liegt ein großer SCHUTZ. Sei behütet. Du bist nicht allein. Tanze, singe, freu dich auf die Neue Zeit!

Mit Seelenbalsam,

Shafiya

P.S. Das Foto entstand im Oktober auf Sardinien, als ich mit meiner lieben Sufi-Schwester Rachida Faid eine unserer erstaunlichen Runden durch den Weltenraum drehte… zeitlos.