Die Fahrtwind-Meditation

…. ist meine liebste Meditationspraxis, die ich die letzten Jahre immer mehr erforscht und durchdrungen habe.

Hast du jemals davon gehört? Vermutlich nicht. ;-)

Sie ist nur wenigen Menschen bekannt, und dann auch nicht unter dem Begriff. Umso erstaunter war ich, als sie mir gestern als eine relevante “Tagesaufgabe” eines Coachings gegeben wurde. Ich mache seit gestern ein 14-tägiges Coaching-Programm mit Irina Kozar, und bin hellauf begeistert, wie sie es anleitet – individuell auf mich abgestimmt. Und gleich zum Start meine Lieblingsbeschäftigung

als Aufgabe – ohne dass Irina davon wissen konnte. Dazu schreibe ich in Kürze mehr – heute geht es um die „Fahrtwind-Medi“.

Also: Autofahren als Meditation.

Der Begriff kam mir gestern während der Fahrt. Wann immer ich in mein Auto steige, höre ich nämlich die Stimme meiner Yogini-Freundin Anja Kirilow von Mallorca sagen „hach, so schön, du wieder im Fahrtwind“.

„Im Fahrtwind“ ist die Stimmung nämlich immer phänomenal an Bord. Hochschwingend, in Leichtigkeit …. mit ausgewählter Musik – meistens zum stundenlangen Mitsingen. Und dann mal in Stille. Ich bin dann völlig im Jetzt-Moment, ganz bei mir – fahre bislang ja immer ganz bewusst alleine, aus genau dem Grund. Mit jedem Kilometer, den ich über die Straße rolle, sortiert sich etwas in mir. Das ist für mich himmlisch… die Landschaft zieht an mir vorbei, Vögel zeigen sich (meistens natürlich Greifvögel) oder besondere Lichtverhältnisse sind Balsam für meine Seele.

Klingt das verrückt für dich, zählst du vermutlich zu den geschätzten 80% der Bevölkerung (dieser Anteil ist völlig ohne Garantie aus dem Blauen gegriffen) ;-) die sich für eine Meditation vergleichbarer Effizienz wohl lieber auf eine Yogamatte setzen sollten, oder an einen Fluss, oder was auch immer ruft.

Christiane Zimmermann bestätigte letztes Jahr tatsächlich bei einer wieder mal grandios aufschlussreichen Mokkatassenlesung die für mein Wesen nahezu existenziell wichtige Praxis der Fahrtwind-Medi.

Na, wenn sogar der Mokka in meiner Tasse davon erzählt …Christiane sah dabei noch das Bild, dass die Straßen für mich als Klangfrau meine Notenlinien sind, und ich mit meinen Fahrten Musik durch die Lande webe… Orte und Menschen miteinander verbinde … und damit auch die Frequenzen anhebe.

Das Bild finde ich sehr passend … und ja, der Zusammenhang von Autofahren und Umweltschutz ist mir bekannt…

Dazu möchte ich noch anmerken, dass ich zwar gerne und regelmäßig reise, aber dafür dann oft ganz stationär am Ort bleibe. Mein Kilometerstand pro Jahr ist niedriger als bei einem Pendler, der von Nieder-Olm jeden Tag nach Frankfurt zur Arbeit fährt.

Fühlt sich rund an, mal darüber gesprochen zu haben. Über meine allerliebste Meditation, neben dem Trinken meines Gewürzkaffees.